Über „365 Female* MCs“

Ende 2018 startete Musikpromoterin, Journalistin und DJ Mona Lina aka Lina Burghausen auf ihrem Blog www.mona-lina.de eine für ein Jahr angelegte Blogreihe, die ein für alle Mal zeigen sollte, dass Frauen im HipHop keine Randnotiz sind. 365 Rapperinnen* wurden über ein Jahr lang vorgestellt – eine für jeden Tag. Diese Idee schlug Wellen: Zahlreiche Medien berichteten über „365 Female* MCs“, die zwölfteilige Reihe wurde hundertfach durchs Internet geteilt und schließlich mit dem International Music Journalism Award in der Kategorie „Beste musikjournalistische Arbeit unter 30 Jahren“ ausgezeichnet.

„Wenn kleine Gespräche, Diskussionen und Texte ein Nadelstich waren, dann war Lina Burghausens „365 Female MCs“ ein verdammter Aderlass, denn was sie damit geleistet hat, ist nicht weniger als ein ganzes ekeliges Narrativ plattzuwalzen. ‚Rapperinnen? Klar, fände ich ja cool, aber gibt doch fast gar keine‘ ist nun nie wieder eine Ausrede für wen auch immer, der einfach zu faul war, sich der bunten und diversen Wirklichkeit zu stellen,“ schreibt das Online-Magazin laut.de über das Projekt.

Mit dieser Welle an positiver Resonanz und einer Datenbank mit ca. 1.500 Rapperinnen* aus aller Welt ausgestattet, stand schnell fest, dass es weitergehen soll. Und nun sind wir hier: 365 Female* MCs ist zu einem eigenen kleinen Magazin geworden, umgesetzt von einem großartigen Team aus freien Autor*innen und Illustratorinnen.

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Redaktion

Lina Burghausen

Chefredakteurin

„Me again, allow me to pick up where I left off”: Ich bin Lina, Musikpromoterin, Autorin, A&R, DJ und Initiatorin von “365 Female* MCs” – der Blogreihe, die durch diese Seite ihr Comeback erlebt. Im Jahr 1999 im oft nicht allzu beschaulichen Dessau – ich war neun Jahre alt – flogen mir erstmalig Beats und Bars von Run DMC um die Ohren. Das war der Anfang meiner bis heute nicht endenden innigen Liebe zu HipHop. In meinen Teenager-Jahren wühlte ich mich durch die halbe Rap-Weltgeschichte und schrieb meine Meinung zu ebenjener in diverse Internetforen, ehe ich mit 18 Jahren die Chefredaktion des kleinen Non-Profit-HipHop-Magazins RapSpot.de übernahm. Neben meinem Studium in Hannover, Leipzig und Ravensburg, diversen Praktika und Jobs bei Tageszeitungen, PR-Büros, Start-up-Awards und studiVZ (keine Pointe) sowie einer leidenschaftlichen „Karriere“ als Brautmodel (ebenfalls keine Pointe) führte ich also über 100 Interviews, schrieb noch mehr Reviews und Features und verbrachte vermutlich mehrere Wochen in MSN-Gruppenchats. Ende 2013 bekam ich einen Anruf von einem meiner Lieblingsrapper: Donato fragte mich, ob ich seine PR machen würde. Ehe ich es mich versah, war ich Chefin meiner eigenen kleinen PR-Agentur Mona Lina, die ich bis heute mit zwei phantastischen freien Mitarbeiterinnen betreibe. Der Journalismus ließ mich aber nie so ganz los, und so war er für mich die perfekte Waffe, um mich gegen den nervtötenden Sexismus und das anhaltende Belittling von Frauen* in der Szene zur Wehr zu setzen – das war die Geburtsstunde von „365 Female* MCs“. Durch die im November gestartete Blogreihe entdeckte ich Rapperinnen* aus allen Teilen der Welt, was sich inzwischen auch auf meine DJ-Sets auswirkt. Außerdem suche ich seit Februar 2020 die Dopesten von ihnen für das Label 365XX aus, ein Sublabel von [PIAS], für das ich als A&R tätig bin. Wenn ich nicht irgendwas mit HipHop und Medien mache, ziehe ich aus, um die Welt zu erkunden, gehe wandern, meditiere oder esse Eis. All das wahlweise mit meinen Herzensmenschen und dort, wo es ein Meer gibt.

Christina Bakaj

Autorin

Meine Name ist Christina, ich lebe im Ruhrpott, komme ursprünglich aber aus dem weit entfernten, eiskalten Sibirien. Momentan beende ich mein (Nebenbei/Langezeit-)Studium in Kultur- und Geisteswissenschaften. Zusammen mit meiner Freundin und Kollegin Dr. Sina Nitzsche organisiere ich die ‚HipHop Summer School Ruhr‘ für Kids in Dortmund und beteilige mich als Coach in europäischen Austauschprojekten und Seminaren zum Thema HipHop Kultur. Als Gründungsmitglied des ‚European Hiphop Studies Networks‘ liegt mein theoretisches Interesse im transnationalen Austausch von facettenreichen, interdisziplinären Forschungsergebnisse innerhalb der HipHop Studies. In der Praxis ist HipHop mehr für mich als ein Forschungsfeld oder Musikgenre, denn „egal woher du kommst, HipHop gibt dir Asyl, HipHop gibt dir ein Ziel und macht deine Ideen mobil.“ – Cora E.

Laura Klar

Autorin

Mein Weg zu diesem großartigen Projekt begann nicht nur aus dem Innersten meiner Mutter, sondern vor allem auch auf den HipHop Jams der nordrhein-westfälischen Kleinstadt Minden. Auch wenn mich diese Zeit musikalisch stark geprägt hat, musste ich dort weibliche MCs leider immer vermissen. Als ich für mein Germanistik- und Soziologiestudium nach Hamburg zog, hatte ich große Hoffnung, dass sich daran etwas ändern würde - bis auf wenige Ausnahmen leider vergeblich. Deswegen hatte ich mich innerhalb eines Praktikums bei dem Musikradiosender ByteFM dazu entschlossen, eine einstündige Sendung über Frauen im HipHop zu produzieren und dabei gemerkt, dass es mehr als ausreichend weibliche* MCs gibt, von der die Welt gehört haben muss. Vor allem Princess Nokia und The Buttress waren zu dieser Zeit Dauerschleife und Inspiration für mich. Für meinen Abschluss und zum Nestbauen zog es mich nach Leipzig. Lina lernte ich – wo auch sonst – auf dem Splash-Festival kennen. Nachdem 365 Female* MCs ihren ersten Geburtstag feierte, fühlte ich mich sehr geehrt zwei Specials für das Projekt schreiben zu dürfen und freue mich bis zum Mond und zurück, dass mittlerweile ein so passioniertes Team auf die Beine gestellt wurde und der Female*-Rap Support neue Dimensionen annehmen kann. Außerhalb dieses Kosmos arbeite ich in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Film sowie dope Musik bei Mona Lina :herz: Alle übrigbleibenden Stunden widme ich der Liebe für Hund und Freund (genau in dieser Reihenfolge), Konzerten, Comics und gutem Essen. Wenn dann noch Euros vorhanden sind, kehre ich Deutschland gerne mal den Rücken zu oder schlafe mir selbigen auf Festivals kaputt. Um 365 Female* MCs die Stimme von Little Simz zu verleihen: „See they want us to be small but we stay bigger.“

Niklas Wilhelm

Autor

Mein Name ist Niklas, ich lebe in Hamburg und quäle mich aktuell durch die finale Phase eines Kulturwissenschaften-Masterstudiums. Rap prägt seit über 15 Jahren mein Weltbild und Moralkompass. Was mich in dieser ganzen Zeit immer wieder an diese Kunstform fesselt, ist die einzigartige Weise, Geschichten zu erzählen. Unter anderem deshalb habe ich vor einiger zeit auch das (journalistische) Schreiben für mich entdeckt. Allerdings habe ich seit einigen Jahren das Gefühl, zu viele Perspektiven und Geschichten des Rap-Spiels bereits zu kennen. Das liegt in meinen Augen vor allem an den fast ausschließlich männlichen Hauptcharakteren unseres Rap-Universums. Das erste Jahr 365 female* MCs war daher wie eine (leider persönlich viel zu spät) aufgestoßene Tür in eine neue (Rap-)Welt. Ich freue mich riesig darauf bei der Fortführung dieser großartigen Idee dabei zu sein, neue Rapperinnen kennen zu lernen und auch international noch mehr zu entdecken. 'Cause I don't need that stress, I'm a boss in a fucking dress!

Penelope Braune

Autorin

Als durch und durch 1990er Jahre Kiddo, war meine Kindheit von zwei großen Leidenschaften geprägt: der Liebe und Faszination für erstens Musik, sodass MTV, als es noch cool war, den lieben langen Tag zuhause lief sowie zweitens für Bücher bzw. Literatur! Einprägsamste Erinnerungen dazu: zum ersten Mal das Video zu The Prodigys „Firestarter“ zu sehen sowie Lauryn Hills Stimme in „Killing me softly“ zu hören - mind blowing als 5-Jährige! Und obwohl mein fester Kindheitsplan war, später mal Mathematikerin zu werden (fragt nicht!), führte mich mein Weg dann doch zunächst in die Musiktheaterwelt in den Bereich Dramaturgie/Regie und letztlich zum Studium der Kultur- und Musikwissenschaft nach Berlin, worin ich nun auch meine Promotion im Bereich der Female HipHop Studies angehe! Dennoch halt ich nichts davon, "nur" in der eigenen heilen Bubble zu verweilen und engagiere mich in meiner freien Zeit intensiv für zwei Herzensangelegenheiten: Zivile Seenotrettung sowie Female Empowerment! Insofern ist es mir auch ein inneres Blumenpflücken, künftig auch bei 365 Female MCs sinnstiftend mitmischen zu dürfen, denn wie die großartige Lauryn Hill schon predigte: „Girlfriend, let me break it down for you again/ You know I only say it cause I'm truly genuine/ Don't be a hard rock when you really are a gem/ Baby girl, RESPECT is just a minimum!“

Tobias Eßer

Autor

Im vergleichsweise ruhigen Bonn aufgewachsen, war der Weg zum HipHop für mich nicht wirklich vorbestimmt. Zwar begann meine musikalische Sozialisierung mit Linkin Park und Limpbizkit irgendwann in den frühen 2000ern, jedoch entschied ich mich nach dieser Anfangsphase eher für Hardcore als für Rap. Die nächsten Jahre tingelte ich deshalb durch die Jugendzentren der Käffer in der Umgebung der alten Bundeshauptstadt und hatte weder mit Beats, noch mit Rhymes viel zu tun. Das änderte sich allerdings mit den ersten Alben von KIZ, F.R. und “Game Over” von Azad. Durch HipHop entdeckte ich auch neben der Politik und auch die Sprache für mich, weshalb ich mich nach dem Abitur entschied, journalistisch zu arbeiten. Mittlerweile schreibe ich für das Online-Magazin Krautreporter, die Jungle World und für dieses wunderbare Projekt hier. Wenn ich nicht gerade an Texten sitze, stehe ich entweder in der Handball- oder Konzerthalle, außerdem produziere Videos für funk. Da Rap für mich deutlich zu männlich ist, freue mich sehr darauf, bei 365 Female* MCs mitzuwirken und euch nicht nur krasse Rapperinnen vorzustellen, sondern auch meinen musikalischen Horizont zu erweitern. Die letzten Worte gebe ich an Sookee, die (nach Lady Bitch Ray) meine zweite Rapperin war, die ich viel gepumpt habe und die auf ihrem Song Zusammenhänge mein Verständnis von Hiphop definiert: "Rap war immer politisch, immer gegen Rassisten Doch Statements mancher Rapper ähneln in Teilen den der Faschisten Nie wieder no homo, nie wieder rape, ich guck nicht weg Ich brüll alerta antifascista und spuck auf rechts!"

Illustration

Anissa Carrington

Illustratorin

Ich bin Anissa, bin im Süden aufgewachsen und lebe, nach Zwischenstationen in Paris, Würzburg und Berlin, seit 2015 in Hamburg. Tagsüber arbeite ich als freie Art Direktorin und Designerin, sowohl für eigene Kunden (viele aus dem Musik-/Kultur-/Clubbereich) als auch für Design- und Werbeagenturen. Im Frühjahr 2018 habe ich das Hamburger Chapter von „Ladies, Wine & Design“ co-gegründet. LW&D ist ein Kreativ-Social-Club, begann 2016 in New York und verbindet in mittlerweile über 200 Chaptern weltweit die Frauen und nicht binären Personen der Kreativbranche bei monatlichen Events. Da ich aber schon als Kleinkind auf dem Tresen im Plattenladen meines Vaters rumgeturnt bin, und der erste DJ, den ich kennenlernte, mein Patenonkel ist, war schon immer klar, dass nicht nur visuelle Kreativität, sondern auch Musik und insbesondere HipHop nicht aus meinem Leben wegzudenken sind. Seit fast zwei Jahren darf ich unter meinem Kindheitsspitznamen Nissa in verschiedenen Clubs und auf Festivals in ganz Deutschland meine Lieblingsmusik spielen. Mein Stil ist geprägt von meiner Soul-, Disco-, Funk- und early HipHop-lastigen musikalischen Früherziehung, dem RnB und Pop, den ich als früher Teenie verehrt hab und den düsteren Sounds aus Houston, Atlanta und Memphis, die aus dem Zimmer meines großen Bruders zu mir durchdrangen. Obendrauf bin ich der neugierigste Mensch der Welt und immer auf der Suche nach neuen Tunes. Ein guter Freund hat dazu mal gesagt: „Am Ende der Nacht ist es Seelenmusik mit Booty und alle sind glücklich.“ Das find ich gut so.

extended.experience

Illustratorin

extended.experience - hinter diesem Künstlerinnenpseudonym steckt eine Illustratorin, DJ und Eventmanagerin aus Wien. Ganz im Sinne von Erykah Badu – „It’s bigger than religion, hip hop… it’s bigger than the government” – dreht sich bei mir alles um die HipHop-Szene. So habe ich meine Finger bei der Orga von Freestyle Battles und HipHop-Events wie z.B. Wetterleuchten mit im Spiel. Als DJ supporte ich gern Künstlerinnen on Stage und konnte mir selbige bereits mit Yasmo, Ms DEF, Nora Mazu und vielen mehr teilen. Wenn ich nicht gerade auf oder hinter der Bühne stehe, zeichne ich und tobe mich in den Bereichen Animationen, 3D Grafiken und Augmented Reality Filter aus.

Karo Berndt

Illustratorin

Mein Name ist Karo, ich bin freie Senior Art Direktorin und lebe in Hamburg. Neben meinem Beruf, widme ich mich vielen kleinen und größeren Side Hustles. Die meiste Zeit nimmt dabei die Organisation einer monatlich stattfindenden Eventreihe namens „Ladies, Wine & Design“ ein. Diese Salon Nights richten sich an Frauen und nicht binäre Personen der Kreativbranche und bieten eine Plattform zur Vernetzung und Sichtbarmachung der zahlreichen tollen Ladies der Hamburger Kreativlandschaft. Seit 2018 lege ich unter dem Namen KAPRI deutschlandweit in Clubs und auf Festivals am liebsten Deutschrap auf. Ein Jahr davor entschied ich mich dazu, mich intensiver mit den Zusammenhängen und Hintergründen auseinanderzusetzen, die zum Beispiel zum deutschlandweiten Clubsterben führen, den Clash zwischen Hoch- und Popkultur verursachen und die im Zuge der Digitalisierung Herausforderungen und Chancen für Kultureinrichtungen bringen. Dafür begann ich 2017 ein nebenberufliches Studium „Kultur- und Medienmanagement“ am Institut KMM der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Ansonsten verbringe ich meine Freizeit damit zu skaten, Bilder an Wände zu malen und einen Gedichtband über innerdeutsche Zerrissenheit 30 Jahre nach der Wiedervereinigung zu schreiben.

Lisa Büchse

Illustratorin

Hey! Lisa hier. Ich habe ein Kommunikationsdesign Studium hinter mir, wohne in Berlin und bin hauptsächlich als Illustratorin und Künstlerin tätig. Seit einigen Jahren verfolgt mich die Collage als Gestaltungstechnik und Ausdrucksform – analog sowie digital. Wenn ich nicht gerade auf einer Ausstellung oder einem Konzert rumfliege, dann sieht man mich irgendwo auf der Suche nach Schnipseln und Farben für das nächste Bild. Dieses Jahr übernehme ich mit Nic die Dekoleitung für das Feel und Artlake Festival, was ich neben meiner Collagen-Sucht am Liebsten mache – den ganzen Tag Bauen, Malen und draussen sein. Homepage coming soon, bis dahin auf Instagram. Ciao. Lisa. Büchse. „Dope these females you know this shit hot.“ - Akua Naru

Nic Rauch

Illustratorin

Hi, ich bin Nic. Nein, das ist kein Männername. Aufgewachsen in einem kleinstädtischen Ghetto im Hessischen Hinterland, habe ich die letzten Jahre Kommunikationsdesign in Würzburg studiert. Seit kurzem lebe ich in Berlin. Dieses Jahr arbeite ich für das wunderschöne Artlake und Feel Festival als Dekoleitung. Als Kommunikationsdesignerin fotografiere ich gerne (viel), analog (teuer), bewege Bilder, mache Social Media und alles, was mit Grafikdesign zutun hat. Vorallem liebe ich Magazine und Editorials. Mich interessiert am meisten was sich hinter Menschen und Geschichten verbirgt, was sie antreibt, welche Werte sie haben und welche Story sie erzählen. Im Studium habe ich ein feministisches HipHop Magazin namens KLIT Mag gemacht, mein Herzensprojekt. Für insgesamt drei Ausgaben war ich in Bangkok und London und habe dort recherchiert, Interviews geführt und eine Ausstellung konzipiert. Was sich seit der 1. Ausgabe im Juni 2017 bei female* MCs und Frauen in der Szene, vor und hinter den Kulissen in ihrer Sichtbarkeit getan hat, ist immens. Aber noch lange nicht genug. Außerdem interessiere ich mich thematisch für alles was mit intersektionellem Feminismus, Gesellschaftskritik, Klassismus, Mentaler Gesundheit und Rap zutun hat. Die Ursprünge des HipHop vereinen für mich genau das. Deswegen freue ich mich, bei 365 female MCs das alles verbinden zu können.

Vanessa Seifert

Illustratorin

Die Kurzfassung: Ich mache "irgendwas mit Medien". Die lange Version: Mein Name ist Vanessa Seifert, ich lebe in Berlin und bin gelernte Mediengestalterin in der Fachrichtung "Gestaltung und Technik", damit verdiene ich auch mein Geld. Doch meine erste große Liebe ist und bleibt Hip Hop, der ich am liebsten jede freie Minute widme. Ich schreibe für rap-n-blues.com, führe Interviews, fotografiere Konzerte, unterstütze den Podcast “Deine Homegirls” redaktionell und wenn dann noch Zeit ist, illustriere ich unfassbar gerne – und wer hätte es gedacht: Am liebsten natürlich Rapper*Innen. Oder um es mit Dynastys Worten zu sagen: “This is what I do, can you feel me?”

Sonstiges

Benjamin Sonnenschein

Webworker

Hi, ich bin Benjamin! Vor über 13 Jahren habe ich meine erste Webseite, damals noch mit einfachsten Mitteln in HTML umgesetzt. Seitdem darf ich Teilen meiner Leidenschaft als Freelancer in diversen Projekten von Privatpersonen, kleinen und mittleren Unternehmen sowie Agenturen nachkommen. 365femalemcs.com aber ist anders! Es ist ein Herzensprojekt und ich freue mich, Teil eines wirklich außergewöhnlichen Teams zu sein, die alle meine Leidenschaft zur Musik und zum HipHop teilen.

Stefan Roth

Grafiker

Mein Name ist Stefan, ich bin Grafiker und Mediendesigner, Betreiber einer News- und Infoplattform für Individualreisende und habe ein Werbetechnikunternehmen. Ich komme aus dem grünen Herzen unseres Landes und bin und Naturverliebter Greenheart-Guerilla. Ich bin vor gut 25 erstmals mit HipHop aneinandergeraten und die klassischen 5 Elemente bestimmen seither mehr oder minder mein Leben. Ich liebe die Natur, das Reisen, Menschen ohne Grenzgedanken und die endlose Vielfalt unserer Erde. Ich unterstütze den Kampf gegen Rechts, Hilfsprojekte für Kinder und bin Gründungs- und Vorstandsmitglied eines Natur-Aktiv-Museums. In meiner Freizeit (NEIN, Selbstständig heißt eben nicht selbst und ständig), schwinge ich mich aufs Rad und lasse mir bei Nieselregen den kalten Wind ins Gesicht wehen um mich selbst zu spüren, jegliche Gedanken abzulegen und Platz für neues zu schaffen. Müsste ich den Einfluss von HipHop auf mein Leben in ein Zitat fassen, würde ich wohl Moe Mitchell wählen: „Immer wenn ich rhyme, steht die Welt kurz still und ich spür weder Raum noch Zeit. Denn immer wenn ich rhyme, fällt die Last von mir und ich fühl mich auf einmal frei!“

Unsere Patrons

Vielen Dank an alle, die uns via Patreon mit einem kleinen monatlichen Beitrag unterstützen und dafür sorgen, dass „365 Female* MCs“ weitergehen kann. Die folgenden Patrons unterstützen uns mit mindestens 10 Euro/Monat:

Aischa S.
Anne H.
Ballin‘ BDOG
Daniel Kraut
Ingo Burghausen
Josephine Hage
Krentzman
Nummer Drei
Philip S.
say say – soulful hip-hop radio
Tom R.